Überleben an der Wickelfront

Eltern werden ist ein Kinderspiel – denken die Rechtsanwältin und der Journalist wie so viele andere Paare in den besten Jahren auch. Doch ihr hindernisreicher Weg zum Familienglück führt sie bis in die Labore der Fortpflanzungsmedizin. Zur weitaus größeren Herausforderung aber gerät der chaotische Alltag mit drei Kindern zwischen Krabbelgruppe und Kanzlei, Bio-Brei und Bagdad-Trip. Wie sie sich dabei am eigenen Schopf über Wasser halten, beschreibt Dieter Bednarz in erfrischender Offenheit.

Sie erobern die Spielplätze und sitzen auf den Elternabenden der Kindergärten immer öfter in der ersten Reihe: späte Väter und Mütter wie Dieter Bednarz und seine Frau Esther, die erst ins Familienleben starten, wenn andere sich schon fast auf ihre Enkel freuen. Kann das gutgehen? Sind reifere Eltern tatsächlich geduldiger und gelassener? Und bringen sie wirklich die größeren Opfer für die Familie?

Der langjährige SPIEGEL-Redakteur, der selbst ein Vaterschaftsjahr eingelegt hat, geht diesen Fragen nach: sehr persönlich, aber auch höchst erhellend über das eigene Beispiel hinaus. Da die Zwillinge des Paares Früchte der Fortpflanzungsmedizin sind, auf die immer mehr Männer und Frauen in den besten Jahren ihre Nachwuchshoffnungen setzen, spricht der späte Vater auch dieses Tabuthema in seltener Ehrlichkeit an. Mit welchen Tricks sich die beiden, die noch ein weiteres Kind bekommen, schließlich über die ersten drei Jahre retten, schildert Dieter Bednarz mit viel Selbstironie. Eltern sein heißt trotzdem lachen!

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Die damalige Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen stellte „Überleben an der Wickelfront – Vom Elternglück in den besten Jahren“ im Oktober 2009 der Öffentlichkeit vor. Ihre Festrede, später veröffentlicht im „Rheinischen Merkur“, hielt sie im Bertelsmann-Palais, Unter den Linden 1.

In der Botschaft dieses Buches – bei allem Humor, den ja schon der Titel signalisiert – sehe ich einen wichtigen Denkanstoß zur familienpolitischen Diskussion. Ich habe das Buch von Dieter Bednarz, der bei aller Ernsthaftigkeit des Themas seinen Humor und seine Zuversicht nicht verliert, mit viel Vergnügen gelesen. Ich wünsche dem Buch den Erfolg, den es verdient.

Die damalige Familienministerin Ursula von der Leyen bei der Vorstellung des Buches 2009 in Berlin

Der Hamburger Journalist stieg zeitweise aus Job und Karriere aus. Windeln wechseln, Brei rühren und der Kampf gegen Schreianfälle – so sah sein Tag aus. Was er dabei fühlte, schrieb Dieter Bednarz auf. ‚Überleben an der Wickelfront‘ heißt sein Bekenntnis-Buch, das ehrlich klingt – und überhaupt nicht dröge. Denn Bednarz schreibt mit Humor und Selbstironie.

Die Berliner Literaturkritik

Zwischen ‚Appelmus‘, ‚Nüsli‘, Kackalarm und Ehedrama zeichnet Bednarz in Überleben an der Wickelfront ein unterhaltsames Gemälde spät gebärender Besserverdiener, die unter dem Stress der eigenen Nachkommenschaft oft nicht mehr wissen, ob es ihnen gut oder schlecht geht. Ein Trostbuch für alle späten Väter. Ihr seid nicht alleine!

Financial Times Deutschland

Ein Mutmach-Buch für moderne Elternschaft, für das Abenteuer Kinder. Humorvoll und mit viel Wortwitz.

Hamburger Abendblatt

Süffig und voller Wortwitz erzählt der ‚Spiegel‘-Journalist Dieter Bednarz von seiner späten Vaterschaft. Die Elternzeit strapaziert ihn bis an den Rand des Wahnsinns. Der 50-Jährige versucht seine im Berufsleben erworbene Souveränität bei der Betreuung seiner drei kleinen Töchter zu wahren – und scheitert kläglich. Der Kontrast zwischen der so eindrucksvoll geschilderten Realität und der ausgiebig zitierten Ratgeberliteratur trägt zusätzlich zur Komik bei.

Gehirn & Geist (Spektrum der Wissenschaft)

Ein sehr persönliches Buch, das einen gesellschaftlichen Trend beschreibt: das ‚Elternglück in den besten Jahren‘. Mit allerfeinster Selbstironie nimmt Bednarz seine Rolle als gutmütiger Vollblutvater aufs Korn, der nicht einmal mehr auf dem Klo seine Ruhe vor der langersehnten Brut hat (‚Ich bin versklavt und ärmer dran als Onkel Tom. Der hatte wenigstens seine Hütte‘).

Hamburger Morgenpost

Es ist ein ehrliches Buch, das Bednarz mit viel Witz, Humor und Selbstironie geschrieben hat.

Canan Topçu, Frankfurter Rundschau