Der Vortragsreisende

 

Natürlich könnte ich mich Keynote Speaker nennen, Impulsgeber oder auch Moderator. Doch für mich und meine Auftritte finde ich die Bezeichnung Vortragsreisender treffender. Ich fühle mich nämlich der „alten großen Gilde der lecturer“ verbunden, jenen traditionellen amerikanischen Vortragsreisenden, deren Auftritte sich auszeichnen durch die typische „Lust an der lebendigen Auseinandersetzung“, jenem „Trieb zur gesellschaftlichen Berührung“, der zu einer ganz besonderen Tuchfühlung zwischen Rednern und Zuhörern führe.  So hat die Reporter-Legende Peter von Zahn die Auftritte der lecturer in den USA beobachtet und für die Wochenzeitung „Die Zeit“ beschrieben.

Dieter Bednarz – Vortragsreisender

Das war Mitte der Fünfziger Jahre. Peter von Zahn sollte durch seine Fernsehberichte aus den USA noch ein berühmter Kollege und der „lecturer“ auch zu einem deutschen Phänomen werden. Denn die Bundesbürger fanden zunehmend Gefallen an Vorträgen und öffentlichen Diskussionen. „Vortragsreisender“ wurde zu einer ehrbaren Bezeichnung.

Freude über jeden Auftritt

Heute nennen sich meine Kollegen vor allem „Keynote Speaker“ und ziehen bewaffnet mit Headset und Power-Point-Graphiken durch die Konferenzräume von Firmen, die Hörsäle von Volkshochschulen und über irgendwelche Messen. Oder sie beschränken sich gleich darauf, nur in sozialen Netzwerken unterwegs zu sein. Nichts dagegen, aber das bin nicht ich.

Als Dozent halte ich selber Präsentationen oder bewerte, was meine Studenten via Laptop an die Wand werfen. Social Media ist nicht nur ein zentrales Thema meiner Seminare, sondern auch für mich ein Marketing Tool – obgleich ich eher auf persönliche Empfehlung setze. Und natürlich freue auch ich mich über jeden Auftritt, ob nun in einem privaten Unternehmen, einer öffentlichen Weiterbildungseinrichtung oder auf einem Kongress.

Heimliche Liebe

Doch obwohl ich in meiner Vita aus meiner heimlichen Liebe zur Bühne keinen Hehl mache, geht es mir bei meinen Auftritten nicht um meine „Performance“. Ich möchte kein Programm runterreißen, keine Nummer abziehen.

Am Ende unseres gemeinsamen Tages steht für mich nicht die Frage: War ich gut? Ich möchte, dass es Ihnen und Ihren Gästen, Ihren Mitarbeitern gut geht. Meine Zuhörer, meine Studenten, meine Leser sollen sich bereichert fühlen, sollen sich motivierter und zufriedener erleben.

Direkt. Auf Augenhöhe. Authentisch.

Den Autor, den Dozenten und den Vortragsreisenden Bednarz verbindet ein roter Faden – die Zugewandtheit zu den Menschen, das aufrichtige Interesse an dem Anderen, der Austausch mit dem Gegenüber, das Miteinander. Die Berührung. Deshalb fühle mich dem guten alten „lecturer“ verbunden, dem Redner, der den persönlichen Austausch, den wirklichen Kontakt sucht. Ich gehe – im Wortsinne – einfach gerne auf die Menschen zu; ich bringe ihnen ein Thema gerne nahe, indem ich nicht nur zu ihnen, sondern auch mit ihnen spreche. Direkt. Auf Augenhöhe. Authentisch.

Handlungsreisender in Sachen Kulturgut

Als Vertreter, der versucht Kultur gut unter die Leute zu bringen, führen mich meine Vorträge, Seminare, Vor-Lesungen und Moderationen inzwischen durchs ganze Land und mit der AIDA-Flotte sogar auf die Weltmeere.

Dabei beschränke ich mich in meinen Auftritten auf jene fünf Themen, zu denen ich kompetent und authentisch etwas zu sagen habe:

Zum den Gefahren, Chancen und Perspektiven des Nahen und Mittleren Ostens spreche ich mit der Erfahrung aus 25 Jahren, in denen ich als der Korrespondent und der zuständige Redakteur des SPIEGEL mit den Großen der Region immer wieder scharfe Gespräche geführt habe.

Reges Interesse finden auch meine Vorträge zum Umbruch in den Medien. Die Veränderungen durch die Digitalisierung und die damit verbundenen Herausforderungen für den klassischen Journalismus zählen für mich zu den spannendsten und aktuellsten Themen, zu denen ich nach über 35 Jahren im Geschäft so kompetent und persönlich spreche, wie es nur geht.

„Wichtiger Denkanstoß“

Meine Vorträge zur Work-Life-Balance halte ich seit mein Buch „Überleben an der Wickelfront – Vom Elternglück in den besten Jahren“ 2009 von der damaligen Familienministerin Ursula von der Leyen als „wichtiger Denkanstoß in der Familienpolitischen Diskussion“ empfohlen wurde.

„Herr Bednarz, Sie sind Avantgarde!“

Aus meiner eigenen Erfahrung und mit der Expertise meines Buches „Zu jung für alt – Vom Aufbruch in die Freiheit nach dem Arbeitsleben“, das Kritiker auf dem Weg zum Standardwerk sehen, spreche ich zu den Megathemen Demographie und Altern. Mit den verschiedensten Altersgruppen diskutiere ich nicht nur lebendig über persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Konsequenzen, sondern trage dieses Thema auch lebensnah in Betriebe hinein. Wie sagte meine geschätzte Kollegin Margaret Heckel: „Herr Bednarz, Sie sind Avantgarde!“

Überbuchtes Körber-Forum

Das Hamburger Abendblatt sprach von einem „Heimspiel“, als es über die Vorstellung von „Zu jung für alt“ im Körber-Forum berichtete. Und tatsächlich kamen über 300 Besucher, um die Premiere meines neuen Buches zu erleben. Noch schöner: Die Körber-Stiftung hatte die Veranstaltung zwei Wochen zuvor auf ihrer Homepage kaum freigegeben, da war der Abend schon überbucht. Ach, das tat gut nach einem Jahr der Arbeit.

Seien Sie Ihr eigener Held

Von meinen Erfahrungen als Autor profitieren Sie durch den Vortrag Von der Idee zum Buch, in dem ich einen aufrichtigen Einblick in meine ganz persönliche Roman-Werkstatt gewähre. Vor allem aber ermutige ich meine Zuhörer, ihr eigener Held, ihre eigene Heldin zu werden, sich selbst auf die Reise zu begeben zu dem Buch in sich. Aus dem reinen Vortrag hat sich im Laufe der Zeit die Akademie für kreatives Schreiben entwickelt. Für detaillierte Informationen zu den verschiedenen Kurse schauen Sie auch gerne auf die eigene Webseite der Akademie.

 

Lebendig und berührend

Für alle meine Vorträge gilt, dass mir die persönliche Ansprache an meine Leser und Zuhörer, an Ihre Freunde, Gäste und Kunden, sehr am Herzen liegt. Ich freue mich auf lebendige, berührende Begegnungen.

Kennenlernen und Wiedersehen machen Freude

Anfragen zu Lesungen und Vorträgen oder zu meiner Teilnahme an Diskussionsrunden und Workshops stellen Sie bitte hier: