Der Dozent

 

„Seine Seminare sind exemplarisch für die Verbundenheit von Theorie und Praxis, von Lehre und Erfahrung. So persönlich und lebendig, wie Dieter Bednarz sein Wissen vermittelt, bin ich für unsere Studenten sehr froh, ihn an unserer Hochschule zum Kollegen zu haben.“

Mit den anerkennenden Worte nahm mich Professor Willy Theobald, Leiter des Studiengangs „Journalism & Business Communication“ (JBC)  an der University of Applied Science Europe (UE) vor einigen Jahren in den ausgewählten Kreis der festen Lehrbeauftragten seines Fachbereichs auf.  Auf dem UE-Campus in Hamburg-Altona gebe ich seit 2015 die Seminare „Journalistische Recherche“ und „Auslandskorrespondenz“.

Meine zweite Heimat als Dozent ist neben der UE die Technische Universität (TU) Hamburg. Dort würdigte die Leiterin des Instituts Humanities, Frau Professor Margarete Jarchow, meine Arbeit mit den Worten: „Die Seminare von Herrn Bednarz erfreuen sich, wie die Evaluierungen der Studenten am Ende des Semesters in den vergangen Jahren immer wieder belegt haben, großen Zuspruchs und werden für Ihre Lebendigkeit und ihren aktuellen politischen Bezug sehr geschätzt. Die Nachfrage ist entsprechend groß.“

Auch an der TU gehöre ich mit meinen Seminaren „Der klassische Journalismus und die Neuen Medien“ sowie „Der Arabische Frühling und seine Konsequenzen“ seit 2015 zum festen Stamm der Dozenten.

Gastspiele in Amerika

Dass ich die gute Beurteilungen meiner Lehrtätigkeit durch zwei renommierte Verantwortliche von zwei unabhängigen Hochschulen so hervorhebe, hat damit zu tun, dass ich selber kein Professor bin; auch mit einem Doktor-Titel kann ich mich nicht schmücken. Um ehrlich zu sein: letztlich habe ich nur das Leben studiert – von kurzen universitären Gastspielen in Amerika an Duke und Harvard mal abgesehen.

Erst zum „Harvard of the South“ …

Dabei war ich nach meiner Rückkehr aus Jerusalem schon so gut wie eingeschrieben. An der Universität Hamburg wollte ich im Wintersemester 1981/82 Politik und Islamwissenschaften studieren, habe mich  nach dem Anruf des SPIEGEL aber für das Hamburger Nachrichtenmagazin entschieden. Dass mir die Chefredaktion nach einigen erfolgreichen Jahren im Deutschland-Ressort ermöglichte, als Fellow des German Marshall Fund an die Duke University in North Carolina zu gehen, dafür danke ich ihr noch heute. Auch wenn Duke nicht so alt ist, wie die Efeu-Umrankten Gebäude vermuten lassen, gehört das „Harvard of the South“ zu den Elite-Universitäten der USA.

 

… und dann noch mal nach Cambridge

Nach Cambridge bei Boston bin ich dann Anfang der 1990-er Jahre gekommen, wenn auch nur im Rahmen eines Mini-Stipendiums. Gefördert von Guido Goldman war ich Fellow am Minda de Gunzburg Center for European Studies der Harvard University. Unvergessen bleiben mir die Gespräche mit dem Historiker Erich Goldhagen, dessen Sohn Daniel meine Mit-Fellows und mich betreute. Dass Dany viel spät einmal mit seinem Buch über „Hitlers willige Vollstrecker“ weltbekannt werden sollte – wer hätte das geahnt.

duke university
Harvard University

Wunderbare Herausforderung

Gleichfalls nicht geahnt habe ich damals, dass ich selbst einmal an zwei renommierten Hochschulen erfüllt dozieren würde, noch dazu vor völlig unterschiedlichen ausgerichteten Studentinnen und Studenten. An der UE in Hamburg- Altona vermittle ich in meinen beiden Seminaren nämlich angehenden Medienprofis ihr journalistisches Rüstzeug, während ich in an der TU in Hamburg-Harburg mit angehenden Ingenieuren, Logistikern oder auch Verfahrenstechnikern die aktuellen Herausforderungen in der Medienlandschaft und im Nahen Osten diskutiere.  Gerade die Diversität der Studierenden ist eine ganz wunderbare Herausforderung.

Über den Hörsaal hinaus …

Auch über den universitären Rahmen hinaus ist es mir eine große Freude, scheinbar schwierige Sachverhalte verständlich, richtig und zugleich unterhaltsam zu vermitteln und mit meinen Zuhörern dazu den politischen und gesellschaftlichen Horizont abzuschreiten. Über die digitalen Herausforderungen für die Medienlandschaft oder die Umbrüche im Nahen Osten spreche ich daher auch vor einem breiten Publikum, das von Schülern bis wie zu Senioren reicht; Themen sind aber auch die zentralen Themen meiner Bücher wie die Work-Life-Balance sowie das Alter und der Demographische Wandel. Da ich dazu landesweit unterwegs bin, sehe ich mich im klassischen Sinne als Vortragsreisender.

… an die eigene Akademie

Eine ganz besondere Herausforderung für mich als Dozent wie als Autor sind meine Seminare zum kreativen Schreiben. Sie richten sich an reifere Menschen, die schon länger eine ganze besondere, oft sehr persönliche Idee von einem eigenen Buch beschäftigt. Für sie habe ich, die Akademie für kreatives Schreiben gegründet.

Allen Seminarbesuchern gemein ist, dass sie mehr über die handwerklichen Mittel erfahren möchten, um ihre Geschichte in die richtigen Worte zu fassen, sie in eine erfolgreiche Dramaturgie zu bringen. Und dass sie beseelt sind von dem Wunsch, sich den Traum vom eigenen Buch endlich zu erfüllen. Jenen angehenden Autoren werden die Kurse eine entscheidende Hilfe auf Ihrem Weg zum eigenen Buch sein.

Über meine Akademie biete ich vier Kurse an, die auf einander aufbauen und die Sie von der Ideen-Findung über das Exposé und den Handlungsablauf bis zur einsendebaren Schreibprobe über etwa ein Jahr hinweg auf Ihrem Weg zum eigenen Buch begleiten. Jeder Kurs ist eine in sich geschlossene Einheit und kann einzeln gebucht werden. Ich empfehle jedoch, mit dem Einführungskurs zu beginnen, der am Anfang eines jeden Jahres stattfindet.  Und selbstverständlich werden alle Kurse von mir persönlich gegeben und finden in landschaftlich schöner Umgebung und behüteter Atmosphäre statt.

Anfragen zu Lesungen und Vorträgen oder zu meiner Teilnahme an Diskussionsrunden und Workshops stellen Sie bitte hier: